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Sehenswürdigkeiten an der Schlei
Weitere Schlei Sehenswürdigkeiten
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Schlei Sehenswürdigkeiten
Altstadt Schleswig
Die Altstadt von Schleswig besticht und gefällt durch ihre gut erhaltenen Gebäude. Der Schleswiger Dom ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Altstadt, doch ihr Zentrum ist der Rathausmarkt. Das Rathaus von Schleswig entstand durch den Umbau des alten Grauklosters, von dem immer noch Teile erhalten sind. Vom Rathausmarkt führt die Lange Straße über den Gallberg zum Kornmarkt – hier beginnt die Einkaufsmeile von Schleswig.
Speck-Regatta
Jedes Jahr im September veranstaltet der Arniser Segelclub die so genannte „Speck-Regatta“. Ihren Namen verdankt die Regatta der damaligen Wirtschaftskrise in den zwanziger Jahren. Da reguläre Preise zur damaligen Zeit nicht möglich waren bekamen die Platzierten Lebensmittelspenden. Bis heute hat sich diese Tradition gehalten und der Erstplatzierte erhält Speck und einen Teller als Andenken. Die “Speck-Regatta“ hat sich zur wichtigsten in der ganzen Schleiregion gemausert und mittlerweile nehmen mehr als 100 Boote teil und es werden jedes Jahr mehr.
Hollandwindmühle AMANDA
Die Hollandwindmühle AMANDA in Kappeln ist mit ihren 30 Metern Höhe die höchste Windmühle von Schleswig-Holstein und steht unter Denkmalschutz. Ebenfalls zu besichtigen ist das der Mühle angeschlossene historische Sägewerk. Die Maschinen des Sägewerks wurden durch die Windmühle angetrieben, während bei Windstille eine Dampfmaschine zum Einsatz kam – diese ist leider nicht mehr erhalten. Bis zum Jahre 1964 war die Holländerwindmühle in Kappeln im Betrieb. Seit 1976 gehört die Holländerwindmühle AMANDA der Stadt Kappeln und ist Sitz der Touristeninformation. Sie bietet Touristen die Möglichkeit die öffentliche Galerie zu nutzen und einen herrlichen Ausblick über Kappeln und Umgebung zu genießen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Trauzimmer der Mühle. Viele Paare aus ganz Deutschland kommen jährlich nach Kappeln um sich in historischem Ambiente das “Ja-Wort“ zu geben.
Kappelner Heringstage
Kappeln hat eine traditionsreiche Geschichte was die Fischerei betrifft. An den Kappelner Heringstagen wird gefeiert, dass sich hier der letzte Heringszaun in Europa befindet. Ein Heringszaun besteht aus Pfählen, die in den Boden geschlagen und anschließend mit Netzen verbunden werden. Diese Zaunanlage läuft trichterförmig zu und leitet die Heringe in ein Netz am Ende des Zauns. Mit diesem Heringszaun hat Kappeln ein Denkmal für eine Art der Fischerei gesetzt, die heute so nicht mehr betrieben wird. Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt feiert die Stadt die Kappelner Heringstage mit einem großen Rahmenprogramm über vier Tage hinweg. Die Heringstage haben sich zu einem richtigen Volksfest entwickelt mit Verkaufsbuden, Vorführungen und Konzerten. Das Highlight der Kappelner Heringstage ist und bleibt aber die so genannte Heringswette. Hierbei geht es darum den Fang des Tages am Heringszaun so genau wie möglich zu schätzen. Die Person, die am nächsten dran war wird für ein Jahr Heringskönigin oder Heringskönig.
Gut Oestergaard
Jedes Jahr zur Sommerzeit bietet das Gut Oestergaard in der Nähe von Steinberg seinen Besuchern ein ganz besonderes Erlebnis. Auf einem Feld von ca. 2,5 Hektar Größe lässt das Gut ein riesiges Maislabyrinth entstehen. Das Netz aus Wegen, Sackgassen und Kreuzungen ist ca. drei Kilometer lang und es gibt insgesamt fünf Stempelstationen, die die mutigen Wanderer passieren müssen. Das Erlebnis Maislabyrinth kann gut und gerne bis zu zwei Stunden dauern, doch wer es erfolgreich wieder verlässt kann sich auf eine kleine Überraschung freuen. Maislabyrinthe wurden ursprünglich aus der Idee heraus geboren Verbraucher und Erzeuger einander näher zu bringen und zu informieren. Das Maislabyrinth auf Gut Oestergaard verbindet gekonnt Informationen und Spaß und ist ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Naturschutzgebiet Geltinger Birk
Das Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“ befindet sich auf einer Halbinsel in der Flensburger Förde und ist geradezu ein Muss für jeden Besucher der Schlei und der Geltinger Bucht. Die „Geltinger Birk“ umfasst rund 773 ha Land und ist vor allem bei Vogelkundlern und Vogelliebhabern bekannt. In der vielfältigen Landschaft lassen sich das runde Jahr ca. 170 verschiedene Vogelarten beobachten. Aber nicht nur für Vogelfreund ist das Naturschutzgebiet einen Besuch wert. Das Schutzgebiet dient vor allem dem Erhalt der vielfältigen Küstenregion und der vor Ort befindlichen Flora und Fauna. Ein weiteres Highlight der „Geltinger Birk“ sind die Konik-Wildpferde, die im Naturschutzgebiet angesiedelt wurden und die man dort in freier Wildbahn beobachten kann. Ausgiebige Wanderungen und Spaziergänge stellen hier ein echtes Naturerlebnis dar. Wer neben der Wanderung auch noch einiges über die landschaftlichen Gegebenheiten erfahren will, kann an geführten Touren mit dem Naturschutzwart teilnehmen.
Schleswiger Dom
Man kann ihn schon von weitem sehen, den Schleswiger Dom. Der Dom wird zu den bedeutendsten Baudenkmälern von Schleswig-Holstein gezählt. Mitten in der Altstadt steht der St. Petri-Dom und überragt mit seinem Turm die gut erhaltene Altstadt von Schleswig. Der Dom ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Schleswig und wird durch das so genannte Petri-Portal betreten. Neben der Sakristei und dem Kreuzgang ist die Marcussen-Orgel besonders sehenswert. Auch die Malereien im Innenraum des Doms und des Hohen Chors ziehen Bewunderer aus Nah und Fern nach Schleswig.
Schloss Gottorf
Unweit von Schleswig befindet sich das Schloss Gottorf, welches zu den wichtigsten profanen Bauten von Schleswig-Holstein gezählt wird. Schloss Gottorf hat im Laufe der Jahrhunderte einige Umbauten erlebt und hat sich von einer mittelalterlichen Burg zu einem Barockschloss entwickelt. Heute beherbergt Schloss Gottdorf bei Schleswig die Stiftung Schleswig-Holsteiner Landesmuseen. Im Gebäude selber finden Sie das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte und das Archäologische Landesmuseum. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte schickt seine Besucher auf eine Reise durch die Geschichte der Kunst vom Mittelalter bis zur modernen Kunst der Gegenwart. Das Archäologische Museum im Schloss Gottorf beeindruckt mit mehr als drei Millionen Ausstellungsstücken, welche die Geschichte Nordeuropas von der Steinzeit bis zum Mittelalter darstellt. Ebenso beeindruckend und schön wie das Schloss Gottorf und die Museen sind die Gärten und Parkanlagen, die sich terrassenartig um das Schloss legen.
Thingplatz Guly Thing in Stoltebüll
Nach historisch überlieferten Schriften und Zeichnungen wurde im Jahre 2003 in der Nähe von Stoltebüll ein Thingplatz rekonstruiert. Ein Thingplatz ist mit einer Art Freilichttheater zu vergleichen, in dem politische Kundgebungen oder Verhandlungen stattfanden. Nach altem germanischem Recht wurden Gerichts- bzw. Volksversammlungen als Thing bezeichnet. Unter dem Vorsitz des Oberhauptes wurden diese Versammlungen an Thingstätten, die meist etwas erhöht und stets im Freien liegen, abgehalten. Der Thingplatz in Stoltebüll ermöglicht Besuchern auf den Spuren unser germanischen Vorfahren zu wandeln und mehr über die Geschichte zu erfahren.








